Home
Home
Artikel
Rezensionen
Hilfe / FAQ's
Forum
Schach-Links
Zum Schachserver
Liga-Seiten
caissa.info

Sprachen
RSS Feeds
IP Blocker
Your IP address:
<
 

ChessBase 10 Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 73
SchlechtSehr Gut 
Geschrieben von Martin Rieger   
Sonntag, 27. Juli 2008

Chessbase 10

chessbase10.jpg

 

Ich kann mich noch sehr gut an die Zeit erinnern, als ich ziemlich aufgeregt und nervös auf mein erstes Chessbase wartete. Irgendwann lag es dann im Briefkasten und flugs wurde das Paket aufgerissen und die Diskette in den Rechner geschoben. Während man es sich mit einer Tasse Kaffee vor dem PC gemütlich machte, installierte sich das Chessbaseprogramm automatisch und voller Vorfreude inspizierte man das mitgelieferte Handbuch. War die Installation dann abgeschlossen, kam man aus dem Staunen nicht mehr heraus, tausende von Partien ließen sich mühelos verwalten, nachspielen und editieren. Die Jahre vergingen und das Programm wurde stetig weiterentwickelt und verbessert, Chessbase wurde zu einer mächtigen Waffe der häuslichen Vorbereitung führender Topgroßmeister.

 

Sommer 2008: Die neueste Version Chessbase 10 ist soeben erschienen, das Bild auf der DVD-Hülle wirkt kühl, steril, distanziert. Ein Diskettenlaufwerk besitze ich nicht mehr, braucht es auch gar nicht, schon lange wird das Programm auf CD oder jetzt DVD ausgeliefert. Die Installation geht erstaunlich flott, ich komme gar nicht dazu, meinen Kaffee zu trinken. Macht nichts, wir leben eben im Zeitalter der Hektik, Zeit ist ein wertvolles Gut und so mache ich mich daran, das Programm zu durchleuchten. Eine schöne, aufgeräumte Oberfläche begrüßt mich und ich fühle mich an mein erstes Chessbase erinnert, doch dieses mal ist es anders, irgend etwas stimmt nicht…

Nun hole ich mir doch einen Kaffee und beschließe, der Sache auf den Grund zu gehen. Als erstes will ich den neuen Partienservice testen, nach einer Registrierung kann man auf dem Chessbase-Server die neuesten Partien downloaden (nicht zu verwechseln mit TWIC, diese Partien kann man auch noch downloaden), diese Partien werden auch in späteren Versionen der Mega, bzw. Bigbase verwendet. Ich gebe meinen Registrierungscode ein und werde dann aufgefordert, meinen Aktivierungscode einzugeben (der leider nur ein Jahr gültig ist, wer danach immer noch die neusten Partien haben will, muss dafür extra bezahlen). Das Programm verabschiedet sich damit, dass mein Code falsch ist und führt einen Absturz erster Klasse hin.

Also noch mal von vorne, Programm starten, „Partien holen“ Button betätigt, Kennwort eingeben und dann wieder das gleiche: Aktivierungscode eingeben! Zur Sicherheit check ich mein Email-Postfach, vielleicht wird der Code ja per Mail mitgeteilt? Tatsächlich eine Mail von Chessbase, darin enthalten ist aber nur mein Kennwort, langsam zweifle ich an mir, kann es wirklich sein, dass man mit 38 schon senil wird?? Ich schreibe eine Mail an Chessbase, in der Zwischenzeit erfahre ich aus dem Internet, dass es jemanden genauso geht wie mir, der Partienservice mit Download funktioniert nicht richtig, Chessbase arbeite an dem Problem, kann aber 2 Wochen dauern, so die Antwort von CB.

Hmm, das finde ich irgendwie gar nicht lustig, als Rezensent habe ich das Programm zwar umsonst erhalten aber wenn jemand viel Geld dafür ausgibt wird er sich sicherlich ärgern und das zu Recht! Aber okay, Menschen sind keine Maschinen und Fehler dürfen auch passieren, so bleibt zu hoffen, dass bis zum Erscheinen dieses Artikels der Fehler behoben ist und ein entsprechendes Update verfügbar ist. Anscheinend gibt es auch Probleme beim normalen registrieren des Programms, ich erfahre gerade aus einem Schachforum, das ein Schachfreund beim Versuch der Seriennummereingabe ständig Fehlermeldungen a´la "Error in Crypring Guide" produziert…übrigens ist im Lieferumfang von ChessBase 10 keine neue Seriennummer für den Zugang zum Fritzserver enthalten, dafür aber wie gesagt eine Seriennummer für den Partien-Update-Service, die bis zum 31. Dezember 2008 gültig ist.

Ich versuche etwas anderes, das neue 3-D Brett! Ich öffne aus meiner Datenbank eine Partie und wechsle zum 3-D Brett, eine wunderschöne graphische Darstellung des Brettes und der Figuren, beinahe wie echt. Da ich gleichzeitig eine andere Partie in einem zweiten Fenster (normale Ansicht) geöffnet habe, fällt mir auf, dass beim Schließen des 3-D Brettes das erste (normale) Brett plötzlich im alten 3-D Look erscheint. Ich glaube an ein Versehen meinerseits und wiederhole den Vorgang, wieder verwandelt sich die Ansicht des ersten Brettes in die alte 3-D Ansicht…

Etwas genervt trinke ich meinen mittlerweile kalten Kaffee und beschließe feierlich, zukünftig einen Tassenwärmer zu benutzen. Nach einer kleinen Pause lade ich eine Großmeisterpartie aus der Bigbase und lasse das Programm nach Referenzpartien in der Onlinedatenbank suchen. Das Ergebnis ist wahrlich verblüffend: Rasend schnell werden vergleichbare Partien aufgelistet, ich bin überrascht und erfreut über die Geschwindigkeit dieses Versuches, vielleicht habe ich das Programm bisher zu streng bewertet und glaube fest daran, dass nun alles besser wird. Schnell noch nach Dubletten in meiner lange vernachlässigten WM-Datenbank suchen lassen um auch hier die Geschwindigkeit zu testen und dann … kam das Aus.

Wieder ein kleiner netter Absturz, das Programm steigt völlig aus und ich muss den kompletten PC neu booten. Langsam frage ich mich, ob ich nicht besser Urknallszenarien auf meinen PC simulieren lassen sollte anstatt nach doppelten Partien in einer Schachdatenbank zu suchen, vielleicht würde dies weniger anstrengend für den Computer sein?! Ich schiebe diesen faszinierenden Gedanken zur Seite und probiere die Funktion „gegen Weiß/Schwarz vorbereiten“ aus.

Anhand meiner eigenen Weiß-Partien will ich sehen, wo ich meine eröffnungstheoretischen Mängel habe und zukünftige Gegner und CB10 Anwender suchen werden. Das Programm meldet binnen von Sekunden: Kritisch: 1.d4 Sf6 2.Sf3 g6 3.c4 81% für Weiß. 1.e4 e5 bringt magere 41% für Weiß, also wäre dies ein guter Weg mich zu schlagen nur leider ist diese Information völlig insuffizient da bei frühen Abweichungen schnell plötzlich wieder 100% für mich werden. Ein nettes Tool aber vollkommen sinnlos und überflüssig also. Außerdem haben andere CB10 Anwender darauf hingewiesen, dass es teilweise falsche Ergebnisse liefert (CB ist das Problem bereits bekannt!).

Die Geschwindigkeitszunahme diverser Anwendungen liefert sich mit Totalabstürzen des Computers ein packendes Duell, es ist erstaunlich kurzweilig zu verfolgen, wer nun als erster durch die Ziellinie gehen wird, aber das nur für den Fall, sollte es mal keine Sportübertragung mit Amphetamin-Radsportler oder Anabolika-Leichtathleten geben. Auf der mitgelieferten Bigbase 2008 (ebenfalls auf der DVD enthalten) finde ich 3803334 Partien aus dem Zeitraum 1475 bis 2007, eine wirklich beeindruckende Sammlung von Schachpartien! Die Anzahl der Dubletten dürfte äußerst gering sein, zum Beispiel finde ich bei Viktor Kortschnoi nur drei doppelte Partien, bei Karpov und Timman dagegen gar keine! Eine qualitativ sehr hochwertige Schachdatenbank mit der sich für den Anfang sehr gut arbeiten lässt!

Daneben gibt es im Chessbase-Sortiment noch weitere zahlreiche gut gepflegte Datenbanken (zum Beispiel die Megabase mit kommentierten Partien) und Trainings-DVD´s zu allen möglichen Themen wie Eröffnung, Mittelspiel und Endspiel. Diese müssen aber separat erworben werden (die Megabase ist nur beim Vollpaket enthalten).

Aber zurück zum Programm selbst: Was sind die Neuerungen gegenüber der Vorgängerversion?

Eine integrierte, neu aufgebaute und aktuelle Onlinedatenbank mit Suchergebnis in Sekundenbruchteilen (mit DSL wirklich sehr schnell!); automatische Aktualisierung der Referenzdatenbank (Big- bzw. Mega) im Abonnement (optional); Anzeige von Partien und Zügen mit Statistiken in Baumdarstellung, bei allen Suchen feste Auswahlbasis nur hochwertiger Partien; Eröffnungsreferenz erweitert mit Übersicht häufiger Varianten; neuer Suchbeschleuniger für blitzschnelle Resultate (wobei mir hier aufgefallen ist, dass man als Anwender gar nicht gefragt wird, ob man bei einer neuen Datenbank einen Beschleuniger überhaupt anlegen will), Eröffnungsbücher mit sofort sichtbaren Gegenzügen; sekundenschnelle komfortable Spielervorbereitung mit Baumdarstellung und Partien; Spielerdossier mit besserer Eröffnungsreferenz; für Fernschachspieler direkter Anschluss an den ICCF-Server, neue Enginefunktionen z.B. mit Anzeige verworfener Varianten, Online Datenbank bei Kiebitzen, Schach 960, ECO-Code in Partienliste, Taktiktraining. Außerdem ein neuer Look mit hoch aufgelösten Figuren und verbesserter Fensterverwaltung.

Nicht ganz unwichtig sind auch die Hardwareanforderungen des Programms:

-Minimal: Pentium 1 GHz, 512 MB RAM, Windows Vista oder Windows XP (Service Pack 2), DVD-ROM Laufwerk, Windows-Media Player9, für Onlinedatenbankzugriff: Internetzugang erforderlich.

-Empfohlen: PC Intel Core 2 Duo, 2,4 GHz, 4 GB RAM, Windows Vista 64, GeForce8 Grafikkarte (oder vergleichbar) mit 256 MB Speicher oder besser, 100 % DirectX kompatible Soundkarte, Windows Media Player 11, DVD-ROM-Laufwerk, für Onlinedatenbankzugriff: Internetzugang erforderlich.

Das neue Chessbase ist erhältlich als

-Startpaket (154,90): ChessBase 10 Programm mit Zugang zur neuen aktuellen CB-Onlinedatenbank, ChessBase Big Database 2008 mit 3,75 Mio. Partien + online Aktualisierung der Referenzdatenbank bis 31. Dezember 2008, Spielerdatenbank mit über 30.000 Spielerportraits, Fritz 6-Engine und Crafty-Engine, Drei aktuelle Ausgaben vom ChessBase Magazin (DVD + Heft).

-Upgrade von ChessBase9 (99,90!): ChessBase 10 Programm mit Zugang zur neuen aktuellen CB-Onlinedatenbank, Datenbank mit 3,5 Mio. Partien, Spielerdatenbank mit über 30.000 Spielerportraits, Fritz 6-Engine und Crafty-Engine.

-Megapaket (353,90): ChessBase 10 Programm mit Zugang zur neuen aktuellen CB-Onlinedatenbank, ChessBase Megadatabase 2008 mit 3,75 Mio. Partien + online Aktualisierung der Referenzdatenbank bis 31. Dezember 2008, Spielerdatenbank mit über 30.000 Spielerportraits, Fritz 6-Engine und Crafty-Engine, DVD Fritz Endspielturbo 3 (9 DVDs), ChessBase Fernschachdatenbank 2009, ChessBase Magazin Jahres-Abo 2008.

Mittlerweile habe ich das Programm einige Tage getestet und bin, milde ausgedrückt, unzufrieden und etwas enttäuscht. Klar, das neue Chessbase10 läuft schneller als seine Vorgänger dafür hat es leider auch die Angewohnheit öfters zu stolpern, sprich, abzustürzen. Die neuen Funktionen sind teilweise ganz nett und brauchbar, lebensnotwendig sind sie aber ganz bestimmt nicht. Überhaupt ist mir das ganze Programm zu wuselig und aufgebauscht, beim Abrufen diverser Informationen kann man schon mal schnell den Überblick verlieren und fühlt sich Angesichts dieser Informationsfülle förmlich erdrückt. Ich persönlich hätte es begrüßt, wenn man mehr Wert auf Systemstabilität und Benutzerfreundlichkeit gelegt hätte.

Fazit:

Das neue Chessbase10 bietet gegenüber der Vorgängerversion einige „Verschlimmbesserungen“ die es in sich haben! Angefangen von nervigen und teilweise unmöglichen Registrierungen/Aktivierungen über offensichtliche Bugs bei einzelnen Funktionen bis hin zu Totalabstürzen ist alles vertreten was dem Kunden hier geboten wird. Ich persönlich würde mir dieses Programm nicht kaufen, da ältere Versionen ihren Zweck genauso gut oder sogar besser erfüllen.

Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise von der Firma Chessbase zur Verfügung gestellt.

Martin Rieger, Juli 2008

Freechess.info

» 13 Kommentare
1Kommentar
am Dienstag, 29. Juli 2008 22:51von Andreas
Nette Rezension, aber einige Fragen bleiben offen: Auf welchem System wurde getestet? War es frisch installiert, die Treiber alle auf dem neuesten Stand? Alternativ käme auch eine Virtuelle Machine in Betracht. Solange diese Angaben fehlen, ist der Text wenig wert.
2Kommentar
am Mittwoch, 30. Juli 2008 20:45von Uwe
... überhaupt nicht wenig wert, weil auf dem System scheinbar CB9 recht stabil gelaufen ist und die tolle neue Weiterentwicklung eben nicht. Ich lese da auch keinen Anspruch auf unbedingte Vergleichbarkeit der Stabilität heraus, sondern einen persönlichen Erfahrungsbericht.  
 
Auch wird der neue Funktionsumfang beschrieben, auch nicht wenig wert. 
 
Kritischer Bericht, paßt womöglich nicht jedem ...
3Kommentar
am Mittwoch, 30. Juli 2008 22:40von Andreas
Ich bin kein Chessbase-Fan und erst recht kein Gegner kritischer Berichte, im Gegenteil. Aber wenn ein Programm als ständih abstürzend beschrieben wird, muss aus Gründen der Seriösität der Test auf einem sauberen, aktuellen System erfolgen, nicht auf einem zugemüllten Uralt-Windows. Meine Meining.
4Kommentar
am Donnerstag, 31. Juli 2008 10:05von Janko
Also ich werde mein System bestimmt nicht neu installieren, nur weil ich eine neue Software nutzen möchte. Wenn der Rechner sonst stabil läuft, muss auch die neue Software darauf laufen.
5Kommentar
am Donnerstag, 31. Juli 2008 17:05von Rieger Martin
Ich habe das Programm auf zwei verschiedenen Rechner installiert und auch getestet, beide Systeme sind weder \\\"zugemüllt\\\" noch sind \\\"Uraltwindowsversionen\\\ " darauf. Meine beiden Systeme sind auf dem neuesten Stand, vergleichbare oder speicherintensivere Progs laufen darauf einwandfrei. Auf beiden Systemen hat Chessbase10 keine gute Figur gemacht, sehr milde ausgedrückt! 
Schöne Grüße 
Martin Rieger
6Kommentar
am Donnerstag, 31. Juli 2008 18:32von Abramov
Chessbase keeps polishing graphics on and on, but in reality there's nothing good to throw new version out. They are milking money with playchess. de serial numbers and lousy Fritz Trainer videos. 
 
If you wanna professional tool then one should buy Chess Assistant 10 and convince oneself in the power of Russian chess programming.
7Kommentar
am Mittwoch, 6. August 2008 15:23von Hanke
Offenbar folgt Chessbase dem allgemeinen Trend bei Software: Neue Versionen um jeden Preis. Eher sinnlose Add-Ons, mangelnde Detailqualität, von einem anfangs sinnvollen Programm zu aufgebauschten "Suites". 
 
Aber: Die Masse der Anwender verlangt danach. Wie oft hört man nicht sagen: Ach Du hast noch Version 2.4 von dem Programm xy? Die ist doch steinalt. Es gibt doch längst Version 7.9. Ob die neue Version tatsächlich besser ist, ist dabei offenbar weniger wichtig. Alt = schlecht, neu = gut, so ist der gängige Trend. 
 
Mein Appell an die Hersteller: Auf Qualität achten, Mängel von Versionen beheben, neue Funktionen nur wo absolut notwendig bzw. sinnvoll. Abonnement-Funktionen sind teuer und ein Ärgernis - weg dami. 
 
Mein Appell an uns Verbraucher: Nicht jede neue Version kaufen. Erst mal genau hinschauen. 
 
Eine Alternative zu Chessbase ist übrigens SCID. Freeware. Etwas gewöhnungsbedürftig in der Bedienung. 
 
Gruß 
Christof Hanke, Diplom-Informatiker, 25 Jahre Soft
8Kommentar
am Freitag, 8. August 2008 08:03von Pit Wegener
Martin Riegers Kritik am neuen CB10 deckt sich im wesentlichen mit den (negativen) Erfahrungsberichten der internationalen Schachszene.  
Ich arbeite sei Jahren mit den aktuellen CB-Versionen (6 bis 9). Keine dieser Versionen lief wirklich stabil bei großen Datenbank-Operationen. Das kostete mich mehr als einmal selbst kommentiertete Partiesammmliungen. Vor allem der Integritätstest (Integrity check) ist nach meiner Erfahrung ein kritischer Punkt. 
Daher achte ich bei keiner anderen Software, auch nicht bei der beruflichen, so penibel auf regelmäßige Backups, um nach Programm-Abstürzen und zerstörten Datensätzen den Schaden gering zu halten.  
Vorerst kein CB10 für mich. Auch vermisse ich grundlegend Neues, das den Update-Preis rechtfertigen würde. 
Pit Wegener
9Kommentar
am Sonntag, 10. August 2008 17:36von Berolinao
Danke für die Rezension. Das Upgrade 9 zu 10 kann man sich also wirklich sparen!? Die Softwareschmieden (nicht nur CB) scheinen langsam ein Problem zu bekommen: Die alten Progs sind gut entwickelt, aber nun muss noch was Neues auf den Markt gehauen werden, und das funzt evtl. nicht. (CB 11 sollte daher auf CB 9 aufsetzen. Soweit mein Eindruck.)
10Kommentar
am Montag, 1. September 2008 07:18von Johnny Controlllatty
Die Rezension entspricht in etwa meinen Erfahrungen mit der neuen Version 10 von ChessBase: Meine Erfahrungen mit CB 10 sind äußerst negativ: Systemabstürze, Programmfunktionen, die bei CB 9 funtkionierten sind auf einmal fehlerhaft. Bei ChessBase schon lange bekannte Fehler von CB 9 finden sich in CB 10 wieder (z.B. Integritätstest - wozu braucht man überhaupt einen Integritätstest? Die Datenbank sollte vom Programm selbständig korrekt erstellt und erhalten werden). Ich habe den Eindruck, dass der Herr Wüllenweber einen schönen kostspieligen Urlaub machen wollte und \\\\\\\\\\\\\\\'mal schnell vor seinem Urlaub eine höchstens als Betaversion geeignete Software auf den Markt geworfen hat. Und es gibt - einschließlich mir - genügend Deppen, die auf dieses Geschäftsgebaren hereinfallen. So eine schlechte neue Version einer Software habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Ich hätte das Geld für das Update auch genauso ins Klo schmeißen können.
11Kommentar
am Sonntag, 23. November 2008 22:39von Michael
Vielleicht kann Martin hier mal Chess Assistant rezensiereen ! 
Mich würde das mal interessieren. 
 
Ich hab , nachdem ich mir damals Fritz 3 , immerhin für 200 DN!, gekauft hatte 
und dann auf Anfrage warum denn in neueren Fritz Versionen mein Saitek PC Board nicht unterstützt wird als Antwort bekam - Wir haben nun einen exclusiv Vertrag mit DGT - von Chessbase die Nase gestrichen voll.
12Kommentar
am Sonntag, 10. Januar 2010 18:27von Mirko Lüthge
Ich benutze CB10 (XP+Vista) V11.09.2009. Gerade beim Hinzufügen von Turnieren an eine große Datenbank hat CB10 mächtig Probleme. Regelmäßig gibt es 404-Fehlermeldungen, einer Meldung ala Windows, mit der man nichts anfangen kann (als Laie). Zu jedem Turnier gibt es bei mir html-Erklärungen, manchmal auch mit Bildern, das Kopieren und der Import funktionieren bis heute nicht (war auch bei CB9 der Fall). 
Ansonsten finde ich CB10 deutlich besser und übersichtlicher als CB9.
13Kommentar
am Mittwoch, 3. Februar 2010 07:34von Löschnauer
Wenn ich größere Datenbanken mit CB10 durchsuchen möchte: immer wieder das gleiche Fehlerbild: "CB10 funktioniert nicht mehr - und vertschüsst sich sogleich - also ehrlich gesagt, ist dies eine Frechheit was hier unaausgereift in den HAndel gekommen ist. Da ist ja CB9 noch wesentlich stabiler.
» Kommentar schreiben
E-Mail (wird nicht veröffentlicht)
Name
Titel
Kommentar
 verbleibende Zeichen
Captcha Image Code neu generieren, falls er unlesbar sein sollte
 
Letzte Kommentare
Schach-Links
BdF-Forum 
Forschungsprojekt FUSc# ONLINESCHACHSERVER 
ICCF 
Kaissiber 
SK Norderstedt von 1975 e.V. 
Schachduell 
Schachfeld.de 
Schachseiten 
Schul-Schach 
TCCMB 
Neue Artikel
Login für Redakteure





Passwort vergessen?
   :: by freechess.de :: Alle Rechte vorbehalten ::
aa